2010-06-12 Ab in die Berge

Leider ohne Begleiter aber dadurch flexibler was Fotostops betraf, machte ich mich um 9:30 auf den Weg. Es ging über Grünwald und Seeshaupt nach Füssen. Da ich schon seit ca. 4 Jahren nicht mehr in der Ecke war, hat sich von den Strassen so einiges verändert und ich musste ab und zu ein wenig improvisieren. Was aber nicht weiter schlimm war, denn dieser Weg sollte mich nur möglichst schnell und trotzdem mit ein wenig Abwechslung nach Österreich bringen.

Von Füssen aus gings dann nach Reutte und über Bichlbach dann weiter bis Namlos. Die ersten Fotos wurden geschossen und die Landschaft und das Wetter genossen. Namlos ist ein wunderbarer Einstieg gewesen für das was noch folgte. Kaum hatte ich Namlos hinter mir gelassen, gings auch schon Richtung Hahntennjoch was dann doch eine nicht zu unterschätzende Vorfreude aufkommen lies ;)

Über das Hahntennjoch gibts nicht viel zu berichten. Es ist einfach schön dort zu fahren. Die Landschaft dort, die Berge, die Kurven… Es ist einfach nur ein Traum, der wie so oft, viel zu schnell vergeht. Aber das was noch kommen sollte, lies den Schmerz nicht all zu groß werden.

Also rein ins Ötztal und hoch ins Kühtai. Landschaftlich ebenfalls immer wieder ein Traum und auch die Strecke ist immer wieder schön. Allerdings hat sich auch diesmal wieder bestätigt das die Kühe schlecht erzogen sind und ihr Geschäft auch gerne mal auf der Strasse verrichten. Man kann nur immer wieder vor den Strassen warnen und man sollte eine gemächlichere Gangart einlegen. Ein Hinterradrutscher bestätigte dies gleich ziemlich am Anfang.

Zurück nach Deutschland gings dann über Seefeld, Mittenwald und den Walchensee. Kesselberg ganz bewusst gemächlich genommen und im Vorbeifahren den Freundlichen am Parkplatz in der Poserkurve gesehen, der das Gespräch mit anderen suchte. Auf Grund des schlechten Wetters stand er dort aber allein. Allerdings muss ich zugeben das ich diese Art der Aufklärung viel viel besser finde als das unnütze Blitzen. Steter Tropfen höhlt den Stein und Blitzer bewirken m.M.n. nur das Gegenteil.

Über die Dörfer gings dann zurück nach Neubiberg und irgendwie freute ich mich, denn mein Hinterteil begann nun doch ein wenig zu schmerzen. Ich bin anscheinend längere Touren nicht mehr gewohnt. Abschließend muss ich zugeben das es eine super Tour war, das Wetter ideal, der Verkehr absolut harmlos und die anderen Motorrdfahrer alle nett gegrüßt haben :) Es waren ca. 420Km welche in 6 1/2 Std. ohne große Pausen absolviert wurden. Das Wetter war in D eher bescheiden aber zumindest trocken, dafür in A ideal. Dort war es meißt sonnig mit bis zu 30° und ab und an mal einer Wolke.

Will man zum Mittagessen nach Italien auf eine Pizza sollte man spätestens um 8:00 los fahren und die Pausen kurz halten. Ansonsten wirds eher Kaffee und Kuchen in Italien *grins*. Und wie meißtens gibts auch ein paar Bilder.

  1. June 13th, 2010 at 19:50 | #1

    Nette Tour, demnächst bin ich dann dabei. Aber Vorsicht, ich hab nur 61PS unterm Tank und fahr nen “Oldie”, also lieber etwas großzügiger planen! Pizza in Italien wird eher nix…

    PS: Ich hab heute hoffentlich das verd**** Geräusch beseitigt, es war eine lockere Motorritzelmutter… Vorderrad dreht auch wieder frei, dem Papperl steht erst mal nix im Weg. Sogar die Schaufel ist dran…

  2. admin
    June 13th, 2010 at 20:08 | #2

    @Markus
    Super. Nächster Termin bei mir in 2 Wochen. Hoffen wir mal das das Wetter dann auch mit spielt ;)

  3. June 13th, 2010 at 20:21 | #3

    Schau mer mal… Vielleicht geht ja mal zwischendurch ne vorgezogene Feierabendrunde… Noch hab ich das Papperl ja nicht ;)

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